SHKW vs. SOLARHERMIE


Was ist wirtschaftlicher?

Heizkosten können Sie mit Solarthermie  oder dem Stromhamster sparen. Die folgenden Berechnungsbeispiele zeigen auf, dass sich die Anschaffung eines Stromhamsters durchaus rechnet und sich vorteilhafter erweist.

Unser Musterobjekt orientiert sich am Energiebedarf eines normal gedämmten Einfamilienhauses. Die Anlagen wurden so gewählt, dass der Anteil am Heiz- und Warmwasserbedarf vergleichbar ist . 

Variante 1: Solarthermie

Typ Vakuumröhren-Kollektor
 Größe 3 Kollektoren (15 m²)
Wirkungsgrad ca. 75 %
Preis ca. 7.500 € (inkl. MwSt.)
Förderung 2.200 € (BAFA)
Preis nach Förderung 5.300 €
Erlös  280 € /a weniger Brennstoff
-  56 € /a zusätzlicher Strombedarf 
= 224 Euro /a x 20 Jahre
= 4.480 Euro

Variante 2: PV + SHKW

Typ Poly-Silizium
 Größe 8 kWp (50 m²)
Wirkungsgrad ca. 16 %
Preis ca. 17.500 € (inkl. MwSt.)
Förderung 9.750 € (BAFA)
Preis nach Förderung 7.750 €
Erlös  280 € /a weniger Brennstoff
+ 420 € /a zusätzlicher Strombedarf
= 700 Euro /a x 20 Jahre
= 14.000 Euro

Sowohl der Strom- und Wärmebedarf des Haushalts, als auch Größe und Ertrag der Solaranlagen sind musterhaft gewählt und stellen keine garantierten Werte dar. Die tatsächliche Energieverteilung ist stark abhängig vom Verbraucherverhalten und kann von der Darstellung abweichen. Steuereffekte sind nicht berücksichtigt.

Vorteile SHKW gegenüber Solarthermie

Photovoltaik oder Solarthermie? Strom hamstern und diesen in Wärme wandeln bietet folgende Vorteile gegenüber einer Kollektoranlage:

schnelle und einfache Montage

 

Wärmeverluste werden vermieden

 

wartungsfrei (keine Solarflüssigkeit)

 

lange Lebensdauer der Anlage

 

mehr Ertrag in der Heizperiode

 

jederzeit EIN- und AUS-schaltbar

 


Schnelle und einfache Montage

Es können längere Wege zwischen dem Generator auf dem Dach und dem Speicher im Keller geplant werden da anstatt Wasserrohren lediglich Stromkabel verlegt werden müssen.


Wärmeverluste werden vermieden

Hieraus ergibt sich auch, dass es keine Wärmeverluste in den Rohrleitungen geben kann da diese nicht vorhanden sind. Weiterer Vorteil, es müssen keine Rohre gedämmt werden.

 

Mehr Ertrag in der Heizperiode

Photovoltaikanlagen haben im Sommer bei höheren Temperaturen gegenüber den Flächen- und Röhrenkollektoren eine geringere Leistung. Grund hierfür ist der Temperaturkoeffizient der Silizium-Zellen. Im Gegenzug steigt jedoch im Winter bei kalten Temperaturen die Leistung der PV Module im gleichen Maße an wie sie im Sommer fällt. Da üblicherweise im Winter mehr Wärmeenergie benötigt wird als in den Sommermonaten, ergibt sich alleine schon hieraus ein klares Zeichen für eine bessere Wirtschaftlichkeit. 

Jederzeit EIN- und AUS-schaltbar

Wird zeitweise kein Warmwasser benötigt, da die Familie im Urlaub ist, kann der Strom weiterhin ins Netz eingespeist werden. In einem solchen Fall wird der Stromhamster einfach abgeschaltet.

Effiziente Wärmeerzeugung

Im SHKW wird selbst bei geringer Strahlung jedes KW in Wärme gewandelt, welche auch in den Pufferspeicher eingespeichert werden kann. Liefert eine Therme zum Beispiel nur eine Temperatur von 40°C, kann diese Wärme nicht von einem Speicher aufgenommen werden, wenn dieser durch konventionelle Energiequellen auf 50°C erhitzt wurde.

 

Wartungsfrei

Gegenüber einer Solartherme fallen bei einer PV-Anlage und einem SHKW mit Boiler oder Heizstab so gut wie keine Wartungskosten an. Keine Wartung von Rohren da keine Solarflüssigkeit benötigt wird.